Die Alarmierung

Ein ganz wesentlicher Teil der Schlagkraft einer Feuerwehr ist neben der Ausbildung der Mannschaft und deren zeitgemäße Ausrüstung eine effiziente Alarmierung!

Wird die Notrufnummer (122) gewählt so gelangt dieser Notruf zur Bezirksalarmzentrale St.Pölten, welche sich in der Freiwilligen Feuerwehr St.Pölten befindet. Diese Bezirksalarmzentrale ist rund um die Uhr mit geschultem Personal besetzt. Ein Disponent nimmt den Notruf entgegen und alarmiert die örtlich zuständige Feuerwehr.

In St.Pölten stehen zwei Alarmierungssysteme zur Alarmierung der Feuerwehr zur Verfügung.

 

"Stiller Alarm" mittels Rufmeldeempfängers

Diese ermöglichen die Alarmierung der Feuerwehrmitglieder ohne die Bevölkerung zu beunruhigen.

Bei einem Einsatz werden (5-Ton-Folgen auch Schleifen genannt) auf dem 4-Meter-Band gesendet. Die Funkmeldeempfänger (Piepser) sind auf diese Schleife(n) programmiert. Wird nun eine einprogrammierte Schleife, gesendet hört der Feuerwehrmann ein akustisches Signal, danach gehen die Lautsprecher der Piepser an und der Wehrmann kann die Sprachdurchsage hören. Eine Durchsage klingt beispielsweise so:
"Hier Florian St.Pölten - Kirchberg um 13:34 - Wohnungsbrand in der  St. Pöltnerstraße 12 - Ende"
Nach der Alarmierung meldet sich die Feuerwehr bei der alarmierenden Stelle, dass man den Einsatz aufgenommen hat und ausrückt.
Bei kleineren Einsätzen, wird in der Regel nur "still" alarmiert, das heißt über den Piepser, auch Funkwecker genannt.
Bei Bränden, Naturkatastrophen oder bei Unfällen mit mehreren Beteiligten wird grundsätzlich immer eine Alarmierung via Sirene und Piepser vollzogen.
Um bei jedem Einsatz das richtige Gerät zur Verfügung zu haben wird die Alarmierung nach so genannten Alarmstufen vollzogen.
Um die Funktionalität der Piepser zu gewährleisten findet jede Woche ein Probealarm statt, die Sirenen werden jeden Samstag um 12h getestet.

 

Sirenenalarmierung

Diese ist in das landesweite Warn- und Alarmsystem eingebunden. Alarmierungen können von der Landeswarnzentrale, Bezirkswarnstelle und von der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg durchgeführt werden. Sie dient als Zusatzalarmierung bei Brandeinsätzen und bei Gefahr im Verzug (z.B. Person in Notlage/Lebensgefahr). Der Zivilschutz bedient sich ebenfalls dieses Systems zur Warnung der Bevölkerung in Ernstfällen.Mehr über die Bedeutung der Sirenensignale finden Sie hier.

Je nach Einsatzart entscheidet der Disponent über Art der Alarmierung und teilt der Feuerwehr den Einsatzgrund und Einsatzort mit. Der Alarm wird von der Bezirksalarmzentrale zur Alarmierungseinrichtung in das Feuerwehrhaus Kirchberg gesendet, welche den Alarm an alle Rufmeldeempfänger weitersendet.

Es besteht auch die Möglichkeit direkt vom Feuerwehrhaus Kirchberg zu alarmieren. Derzeit besitzt unsere Feuerwehr 36 Meldeempfänger der Marke Motorola BMD .

Motorola BMD

Sirene

Weckton Schleife 1
Weckton Schleife 2

Sirenensignal

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